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Das leiwande Österreich. MotorradmagazinStürzen ist Schande

Dieter Rudolf auf Wien Besuch mit der KTM Freeride E

Luke Mac Fernbach - 04.10.2015 Einefetza, Freizeit, Strombike

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Staffel 1 - Serie 2.  -  Die Hochzeit

Was für eine Freude wenn sich 2 Seelen finden und den immerwährenden Bund des Lebens eingehen.
Als Brautbegleitung war Dieter schnell zur Stelle. Der Bräutigam ist ein froher Motocrossfan und war mit dem gemeinsamen Foto sofort einverstanden.
Was für ein Tag für die beiden, eben noch auf der Agape und jetzt noch ein Wheelie Ständchen vom besten Electric Freerider der Welt.

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Das ganze noch dazu in der Bankgasse. (Ehemaliger Sitz der österr. Nationalbank) Einer der wertvollsten und historischsten Plätze in der Hauptstadt Wien.
Die Straße wurde im 13. Jahrhundert als nördlicher Abschluss des Minoritenklosters angelegt. 1301 ist die Bezeichnung Schenkenstraße bezeugt, 1452 sprach man von der Vorderen Schenkenstraße. Seit 1862 heißt sie Bankgasse, benannt nach dem ehemaligen Gebäude der Österreichischen Nationalbank, dass hier liegt. In dieser Gasse befinden sich 7 Gebäude die unter Denkmalschutz stehen.

  • ehemalige Österreichische Nationalbank
  • ehemaliges Palais Batthyány
  • ehemaliges Verwaltungsgebäude der Österreichisch-ungarischen Bank
  •  ehemalige Ungarische Hofkanzlei
  • ehemaliges Palais Starhemberg
  • Concordia-Haus
  • Stadtpalais Liechtenstein

Und der Dieter wheelt da einfach durch.

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Die engen Gassen von Wien weisen auf den Ursprung einer ursprünglich gewachsenen Stadt. Wien ist immerhin seit über 3000 Jahr durchgehend besiedelt.

Von den Illyren, die als ersters hier residiert haben, über die Kelten, Germanen, Awaren, Hunnen, Römern, Ungarn und Babenbergern uvm. erzählen die engen und gewinkelten Straßen der Stadt. Auch diese absolviert Dieter standesgemäß am Hinterrad, richtung Herrengasse und weiter bis am Hof.

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Wer die Herrengasse nicht kennt, sollte den 2. Bildungsweg ins Auge fassen.

Nur soviel:
Der Straßenverlauf geht auf die alte römische Limesstraße zurück. Erste urkundliche Erwähnung fand sie 1216. Der Abschnitt zwischen Freyung und Lobkowitzplatz war im Mittelalter als Hochstraße bekannt. Aufgrund der Nähe zur Hofburg, der Residenz der Habsburger, begann sich der Adel bevorzugt hier, also in der unmittelbaren Nähe des kaiserlichen Palasts anzusiedeln. Den Rest bitte zu googeln.

Dasselbe gilt für "Am Hof". Wohl der bedeutenste Platz in ganz Mitteleuropa. Geschichtsprofessor Dr. Dieter Rudolf  huldigt, wie kann es anders sein, am Hinterrad.

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Hier noch ein frivoles Video vom Platz "Am Hof" und der Beseitigung von Kriegsminister Latour.
Nur eines der vielen Geschehnisse dieses uralten Ortes.

 

Kommerzielle Links:

www.kini.at

www.xajo.com
 

Staffel 1- Serie 3. folgt demnächst.

 

MR/LF