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Erzbergrodeo - Epamedia Challenge: Mit Wille und Wonne

Motorradreporter - 15.01.2018 Erzbergrodeo, Szene

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Egal wo die Erzbergrodeo Crew ihr Lager aufschlägt amüsiert man sich, fährt ein paar Runden mit einspurigen Vehikeln und lässt mal alle 5 Gerade sein. Mit einem Wort, alle sind gute Freunde und guter Dinge. Dann wird die Erzbergrodeo Zeitnehmung aktiviert.

Fakten:
Erzbergrodeo und Epamedia übernehmen bei der Ferienmesse den Probefahrt Parcour in der Bike Village Vienna. Händler stellen ihre Fahrräder zu Verfügung welche innerhalb abgesteckter Streckenführung von Messebesuchern getestet werden können.

 

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Motiv:
Abseits dieses Unterfangens begannen bewegte Gänge, ein rastloses Kommen und Gehen. Die Erzbergrodeo - Epamedia Challenge erblühte in feierlicher Entschiedenheit. Ab sofort Vollgas.

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Datum: 11.-14.01. 2018, Messe Wien

Einleitung:

Die Zeitnehmung wird mit der bewährten Safebike Buzzer - Technik durchgeführt. Ein Buzzer muss beim Start gedrückt werden, um die Zeitmaschine in Bewegung zu setzen und beim Ziel muss wieder ein Buzzer getätigt werden. Einfach und effektiv. Die Wahl des Untersatzes blieb jedem selbst überlassen. Strombike, Mountainbike,  EScooter, oder Schweber,… was auch immer am Erfolgversprechensten erschien.

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Erzbergrodeo Office Manager ,Oliver Decker, erklärt die Elektromobiltät dem Fachbesucher

 

Renn-Tag 1 Donnerstag:

Akklimationsphase. Der Hallenboden frisch und verheissungsvoll ausgewischt. Kurve 1 erhöhte Sturzgefahr, Kurve 2 erhöhte Sturzgefahr, lange Gerade, erhöhte Sturzgefahr, Stehenbleiben erhöhte Sturzgefahr. Die Zeiten richten sich danach, ob das Ziel erreicht worden ist. Für die Insider: Peter Nesuta vor Karl Katoch. Das süße, schmerzliche Hinsinken in die Kulinarik Abteilung der Ferienmesse Wien begann. Endurofahrer Engelmayer zeigt kurz auf, wurde aber von KTM Geschäftsführer, Chris Schipper, mit einer Top Platzierung in die Schranken verwiesen. Dieser vergaß die gewonnene Vodkaflasche. 

 

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Der grosse Nesut am Start

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Die erste Kurve voll, ohne elektrische Unterstützung

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Weicher Drift durch Kurve 3

 

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Der Hauptgewinn wurde vergessen. Schade.

 

Renn-Tag 2 Freitag:

Der Grip war unverändert, aber die Wettfahrtgesellschaft prägte sich vortags vorm Schlafengehen die Schlüsselstellen ein und die Streckenführung ebenso. Der Luftdruck wurde abgesenkt, die Hebelstellung verändert und die Geisteshaltung verschärft. Es lag etwas Brutales und Stumpfsinniges und zugleich etwas asketisch Religiöses in den Bemühungen den Zeitenrekord zu unterminieren. Bike-Checker.at, Christian Molzer, wollte seiner Facebook - Ansage Taten folgen lassen (Zitat:Ich brenn euch alle her) , aber Stürzen ist bitterliche Schande. Ist halt so. Am Ende des Tages wurde die 11-Sekunden Marke leise mahnend geknackt.

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Chris Lorenz, Erzbergrodeo Aufbau Manager, will die gute Zeit

 

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Zwischenstände
 

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im Minutentakt

 

Renn-Tag 3 Samstag:

Die Etrial Kids von Peter Schmidt, vollführten für die zahlreichen Besucher im Stundentakt Demovorführungen und drifteten sehnsüchtig über den gewachsten Messeboden. Das war gut, denn aufgrund des Reifenabriebes bekam der Untergrund den langersehnten Grip. Die Zeiten fielen. Erzbergrodeo Chef, Karl Katoch, erholte sich von seinen Zeiten mittels Fahrvergnügen auf der Super Soco. Erzbergrodeo Tourguides Chef, Paul Schrank, setzte sich kurzfristig an die Spitze. Allerdings wurde ein fliegender Start vermutet, eine kecke Improvisation. Am Ende des Tages holte sich der 10 jährige Philipp Schmidt die Tagesbestzeit auf der Oset 24 Zoll, mit vollkommener Befriedigung. Whats App Nachricht: Wieviel verdient ein Motorradprofi ?

 

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Elektrobike "Super Soco"
 

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Alles war rutscht ist rot-weiss-rot...
 

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Die Etrial.at Kids am Rutscher

 

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Paul Schrank am Hinterrad aus der Kurve

 

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Philipp Schmidt, schnellster Youngster

 

Tag 4 Sonntag:

Kurz zusammengefasst: Philip Schmidt durchbrach durch die 9Sek, Schranke und beendete den Schlagabtausch zwischen Karl Katoch und Luke Mac Fernbach auf der Oset Trial. Demotiviert wurde der Abend beim Show Kochen in Halle B beendet. Fragend, klagend, ersterbend, verlangend, verheißungsvoll. Tobi Merz, BMX Stuntfahrer von Masters of Dirt, tauchte kurzfristig vor Messeschluss perlend auf und pulverisierte mit verzweifeltem Übermut alle Elektro-Fahrradzeiten. Platz 2.

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Karl Katoch bremst sich ein

 

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Tobi Merz: Speed of Light

 

Somit bleibt nur ein Fazit der Erzbergrodeo Epamedia Challenge:

Rennfahren ist nur lustig, wenn man gewinnt. Wenn einer meint, "Dabei sein ist alles" , dem solle gesagt werden: „Halt´ die Fresse !“